Zahnstein beim Hund

Zahnerkrankungen sind für unsere Vierbeiner genauso schmerzhaft wie für uns. Doch im Unterschied zu uns lassen sie es sich oftmals nicht anmerken. Selbst bei schweren Zahnproblemen fressen die Tiere oft noch normal. Zur Erhaltung der Zahngesundheit ist eine Zahnprophylaxe wichtig. Bei Hunden stellt das Zähneputzen mit Hundezahnbürsten und Tierzahncreme eine gute Möglichkeit dar.

Trotz dieser Maßnahmen ist jedoch eine Zahnsteinbildung gerade bei den älterwerdenden Tieren nicht ganz zu verhindern. Der Zahnstein bahnt den Weg für die folgenden Erkrankungen des Zahnapparates und des Zahnfleischs (Parodontalerkrankungen). Eine weitere Ursache für Zahnerkrankungen sind Schäden durch zu hartes Kauspielzeug wie harte Knochen oder Steine. Sie beschädigen den Zahnschmelz oder führen gar zu abgebrochenen Zähnen. Auch Tennisbälle sind als Spielzeug ungeeignet, weil sie über einen längeren Zeitraum die Zahnkrone bis auf den Grund abschleifen können.

Die Zahnsteinentfernung sollte mittels Ultraschall fachmännisch entfernt werden. Das einfache abkratzen oder abschaben hinterlässt mikroskopisch feine Riefen im Zahn, die die erneute Zahnsteinbildung noch beschleunigen. Wichtige Informationen über den Zustand des Zahnapparates, die durch Ansehen von außen u.U. verborgen bleiben, kann eine Röntgenaufnahme der Zähne liefern.

Dieses sogenannte Dentalröntgen, wie wir es auch von unserem Zahnarzt kennen, gibt Auskunft darüber, ob ein Zahn gesund ist oder behandelt werden muss. Die Röntgenaufnahme der Zähne muss jedoch im Gegensatz zum Menschen in Narkose erfolgen. Bei diesem bildgebenden Verfahren kann jeder einzelne Zahn samt Wurzel in hoher Auflösung abgebildet werden.

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